Bristol 400
| Bristol 400 | 1947-51 | Großbritannien |
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Dieses Fahrzeug war der erste Bristol, der sich nicht in die Lüfte erheben konnte. Nach dem zweiten Weltkrieg beschloss man bei der englischen Flugbaufirma Bristol im englischen Bristol, sich mit der Automobilproduktion ein zweites Standbein zu verschaffen. Da traf es sich nach ersten unglücklichen eigenen Versuchen gut, daß ein gewisser H.J. Adlington mit der Idee ins Haus kam, einen BMW-Entwurf von vor dem Krieg nachzubauen. Es wurde der Bristol 400 entwickelt und nach Art des Hauses im Windkanal optimiert. Technisch wie formal handelte es sich allerdings um einen BMW 327 aus dem Jahr 1938! Der Wagen präsentierte sich dem Publikum als sportlich-eleganter Reisegleiter und wurde trotz des sehr hohen Preises (für den Preis eines Bristol 400 konnte man in England fast 7 Ford Anglia erwerben!) ein Erfolg. Dies könnte an den Sporterfolgen gelegen haben, die der Wagen verbuchen konnte. Bei der Rallye Monte Carlo fuhr 1949 ein Bristol 400 auf den dritten Platz und bei der Targa Florio im selben Jahr sprang für Graf Lurani mit H.J. Adlington sogar ein zweiter Platz heraus! Der Bristol 400 wurde in zwei Serien gebaut, wobei die zweite, ab März 1948 gebaute Variante mit einem in den Kofferraum eingelassenen Reserverad aufwartete. Neben dem Serien-Coupé (ca. 680 Exemplare) entstanden ein Estate Wagon von F. J. Hyde und mindestens zwei, wahrscheinlich sogar vier Cabriolets von Farina. |
Bristol 400 '1948
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Bristol 400 (VIN 114275) '1948
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Bristol 400 '1948
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Bristol 400 '1948
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Bristol 400 Drophead Coupé "Farina" '1949
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Bristol 400 '1950
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