Bentley R


1952-55

 

Bentley R 1952-55 Großbritannien
markenzeichen   Flagge

Bentley R-Type '1952-55

Der Bentley R-Type wurde 1952 als Nachfolger des Bentley MK VI eingeführt. Vom Vorgänger übernommen wurde der 4,6-Liter große Sechszylinder. Auch die Standard-Karosserie war der des Vorgängers sehr ähnlich. Lediglich der Kofferraum war neu und länger gestaltet worden. Natürlich gab es aber auch wieder eine Reihe von anderen Karosserie-Schneidern, die Sonder-Aufbauten auf das Chassis des R-Type schneiderten.

Bentley R Continental '1952-55

Auch vom Bentley R gab es wieder ein 'Continental'-Version. Diese Fahrzeuge galten zu ihrer Zeit mit Höchstgeschwindigkeiten über 190 km/h als die schnellsten Viersitzer der Welt. Wie gehabt waren ein Großteil der Bauteile der Continental-Version identisch mit dem normalen Bentley R-Type, aber die Fahrzeuge waren in ihrer Abstimmung und motorisch sportlicher ausgelegt. Vor allem waren sie deutlich leichter. Die ersten 89 Exemplare (A-, B- und C-Serie) besaßen sämtlich Handschaltung mit vier Gängen und einer 1:1-Übersetzung im obersten Gang. Während der Produktion der C-Serie bot man dann optional eine Automatik-Version an, die zusätzlich eine Servo-Unterstützung der Lenkung besaß. Sämtliche Fahrzeuge der ersten drei Serien wurden mit dem 4,5-Liter Motor (4566 ccm) ausgestattet. Mit der so genannten D-Serie ab Juli 1954 wurde ein größerer Motor mit 4877 ccm Hubraum verwendet.

Sämtliche Chassis wurden in Crewe produziert, wobei die Aufbauten von diversen Karosserieschneidern hergestellt wurden. Die bekannteste und meistgebaute Version war das "Fastback Coupé" von H.J. Mulliner. Dies lag vor allem daran, dass bis 1953 Chassis ohne Aufbau ausschließlich bei H.J. Mulliner eingekleidet worden waren. H.J. Mulliner hatte eine besonders leichte Karosserie-Bauweise ganz aus Stahl entwickelt. Heute sind diese sehr sportlichen Modelle allerdings auch die wohl begehrtesten. Ab 1953 kamen auch andere Karosserie-Schneider zum Zug: Park Ward, ein zu Konzern-Mutter Rolls-Royce gehörendes Unternehmen, kleidete immerhin noch 6 Modelle ein, hierunter 4 Drophead Coupés (andere Quellen geben nur 1 Drophead Coupé an), der französische Carosserier Franay immerhin noch 5 Coupés, Graber 3 Drophead Coupés, Pininfarina 1 Coupé und James Young 1 Sports Saloon. Eins der Graber-Cabriolets wurde später vom Schweizer Carosserier Köng umgebaut. Insgesamt wurden inklusive des Prototyps namens 'Olga' 208 Bentley R Continental gebaut.

Bentley R Continental '1952-55
208
Right Hand Drive Left Hand Drive
Fastback Coupé H.J. Mulliner 151 40
191
Drophead Coupé Park Ward 4 0
4
Fixed Head Coupé Park Ward 2 0
2
Drophead Coupé Park Ward 1 0
1
Drophead Coupé Graber 3 0
3
Coupé Franay 2 3
5
Coupé Pininfarina 1 (BC49C) 0
1
Sports Saloon James Young 1 0
1


Bentley R-Type Continental Mulliner Fastback '1952

  • 25 Bilder Online
  Hier klicken, um zu den technischen Daten dieses Modells zu gelangen...
Bentley R-Type Continental Convertible '1953

 
Bentley R-Type "Abbott-Coupé" '1953

  • 4 Bilder Online
  Hier klicken, um zu den technischen Daten dieses Modells zu gelangen...
Bentley R-Type Continental Convertible "Graber" '1953

  • 5 Bilder Online
  Hier klicken, um zu den technischen Daten dieses Modells zu gelangen...
Bentley R-Type Shooting Brake '1953

  • 2 Bilder Online
  Hier klicken, um zu den technischen Daten dieses Modells zu gelangen...
Bentley R-Type 2-Door Coupé "James Young " '1954

 
Bentley R-Type Continental Coupé "Franay" '1954

  • 3 Bilder Online
  Hier klicken, um zu den technischen Daten dieses Modells zu gelangen...
Bentley R-Type Convertible "Park Ward" '1954

  • 3 Bilder Online
  Hier klicken, um zu den technischen Daten dieses Modells zu gelangen...

Internet
verwandte Links
Literatur (faq)
Tuning
 

Ergänzungen oder Fehler bei den technischen Daten können hier mitgeteilt werden.

Zur Startseite ...