Lamborghini Aventador


2011-

 

Lamborghini Aventador 2011- Italien
markenzeichen   Flagge

Der Lamborghini Aventador war das erste Zwölfzylindermodell des italienischen Herstellers, welches komplett unter Audi-Regie entstand. Zu Beginn der Überlegungen stand man erneut vor dem Problem, dass der Vorgänger, der Lamborghini Murciélago einer der erotischsten Sportwagen der Welt war. Wie sollte man so eine Ikone moderniesieren und adäquat ersetzen? Auf dem Genfer Salon 2011 stand das Ergebnis der Überlegungen: Der Aventador hatte das Licht der Welt erblickt. Der Name war erneut derjenige eines berühmten Kampfstiers. Allerdings musste man dieses Mal nicht weit in die Annalen der spanischen Stierzucht einsteigen. "Aventador" wurde noch 1993 als besonders tapfer ausgezeichnet und war - für einen Stier - extrem leicht.

Technisch hatte man bei Lamborghini keinen Stein auf dem anderen gelassen: Neben einer zum großen Teil aus kohlenstoffverstärktem Kunstoff gefertigten Karosserie besaß der Aventador auch ein Kohlefaser-Monocoque. Lohn dieser Mühen war ein gegenüber dem Murcielago ca. 90 Kilogramm geringeres Gewicht. Der Motor entstammte in den Grundzügen ebenfalls dem Vorgänger, wurde jedoch umfangreich überarbeitet um die weltweiten Abgasnormen bei reduziertem Verbrauch zu erfüllen. Lediglich 16,0 Liter auf 100 Kilometer sollte der Aventador im Drittelmix konsumieren, was bei der Kraft des Motors von nunmehr 700 PS als recht sparsam gelten darf. Das Getriebe war nunmehr ein so genanntes "Independent-Shift-Rod"-Getriebe von Graziano Trasmissioni, welches sowohl automatisch als auch manuell schaltbar war. Vierradantrieb war natürlich ebenfalls vorhanden.

Äußerlich war der Aventador eine Weiterentwicklung des Reventon. Trapezsförmige Elemente und stilistische Anleihen bei Kampfflugzeugen ließen den Aventador überaus aggressiv wirken. Auf der Rennstrecke zeigte sich dann auch, dass der Wagen nicht nur ein Show-Cruiser war. Eine Zeit von 7'25" auf dem Nürburgring gehörte zum besten, was zur Bauzeit des Aventador geboten wurde.

Nach dem geschlossen Coupé kam nicht direkt der Roadster, sondern erst einmal die Studie 'Aventador J' ('J' für 'Jota'). Auf dem Genfer Salon wurde dieser vorgestellt und bot vor allem weniger von allem: Kein Dach, keine Scheiben, keine Klimaanlage und kein Navi. Dafür war der Preis des Einzelstücks extrem. Angeblich soll ein anonymer Käufer ungefähr zwei Millionen Euro für den Wagen bezahlt haben. Im April 2013 erschien dann das Sondermodell Aventador LP 720-4 50th Anniversario. Dieser anläßlich des 50. Geburtstages des italienischen Sportwagen-Herstellers gebaute Wagen verfügte zwar weiterhin über den obligatorischen Vierradantrieb, konnte aber 20 Mehr-PS vorweisen. Man sprach bei Produktionsbeginn von 100 zu bauenden Coupes und 100 zu fertigenden Roadstern.

Auf der Los Angeles Auto Show im Dezember 2012 konnte dann erstmalig die Serienversion des offenen Aventador bewundert werden. Der Aventador LP 700-4 Roadster war jedoch im Gegensatz zum Vorgänger nicht mehr mit einer Stoffmütze ausgestattet, welches die erreichbare Höchstgeschwindigkeit mit Dach reduzierte, sondern erhielt zwei Carbon-Dachhälften, die bequem auf der Motorhaube untergebracht werden konnten.


Lamborghini Aventador LP 700-4 '2011

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Lamborghini Aventador J '2012

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Lamborghini Aventador LP 700-4 Roadster '2012

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Lamborghini Aventador LP 720-4 50. Anniversario '2013

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