Bristol 412 / Beaufighter / Beaufort


1975-93

 

Bristol 412 / Beaufighter / Beaufort 1975-93 Großbritannien
markenzeichen   Flagge

Der Bristol 412

Trotz Ölkrise und Wirhtschaftskrise in England gelang es Bristol ein völlig neues Modell zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Noch dazu ein Cabriolet, wo diese doch wegen befürchteter neuer Gesetze beinahe vom Markt verschwunden wären. Doch Bristol-Eigner Tony Cook hatte alte Kontakte nach Italien reaktiviert und Zagato dazu gebracht, das Blechkleid für den ab 1975 angebotenen Bristol 412 zu schneidern. Das Auto war keine Schönheit und glich formal dem zu dieser Zeit bei Zagato gebauten Lancia Beta Spider, dessen Form jedoch tatsächlich von Pininfarina stammte. Die ersten beiden Exemplaren wurden denn auch in Italien zusammengebaut, waren den Engländern jedoch qualitativ zu schlecht, weshalb ab dem dritten Fahrzeug die Montage in Bristol erfolge. Beim 412 handelte es sich um ein so genanntes Sicherheits-Cabriolet mit feststehenden Überrollbügel. Zwischen Windschutzschreiben-Rahmen und Überrollbügel gab es ein herausnehmbares Targadach aus Kunststoff und über den Rücksitzen ein rollbares Klappverdeck aus Stoff.

412 S1 '1975-77

Die erste Serie des 412 wurde (zumindest ab 1976) als Bristol 412 Converible Sedan vermarktet. Unter der Haube arbeitete der 6,6-Liter-V8 von Chrysler. Eine Besonderheit waren die rahmenlosen Seitenscheiben, die beim Einsteigen ein Stück nach unten fuhren und nach dem Schließen der Türen wieder ein Stück nach oben. Dies diente der Dichtigkeit. Das auto kostete etwa 2.000,- Pfund mehr als Bristol 411 MK V, bliueb aber mit letzlich nur 20 gebauten Exemplaren ein rares Stück.

412 S2 '1977-80

1977 wurde die zweite, nunmehr offiziell als "Bristol 412 Convertible Saloon" bezeichnete Serie eingeführt, die sich im Wesentlichen in zwei Dingen vom Vorgänger unterscheid: Zum einen verrichtete aus wirtschaftlichen Gründen unter der Fronthaube nunmehr ein 5,9-Liter-V8 von Chrysler seine Arbeit. Dieser war deutlich schwächer als der 6,6-Liter aus der ersten Serie, aber in Summe deutlich wirtschaftlicher. Die zweite wesentliche Änderung betraf den Umstand, dass die rahmenlosen Seitenscheiben weggefallen waren und die Türen nunmehr Fensterrahmen aufwiesen. In drei Jahren wurden von der zweiten Serie weitere 19 Exempalren gebaut.

412 S3 Beaufighter

1977 überraschte Bristol 'mal wieder die gesamte Fachwelt. Man präsentierte den Beaufighter, dessen wesentlich Neuerung der V8-Motor mit von Bristol entwickelter Turbotechnik (!) war. Damit war der Beaufighter der erste britische "Serien"-Auto mit dieser Technik und zwei Jahre früher auf dem Markt als der Bentley Mulsanne. Allein die Kunden verschmähten den immerhin bis 1993 angebotenen Beaufighter weiterhin: Nur 19 Exempalre fanden einen Abnehmer. Dies könnte an dem exorbitanten Durch des Modells gelegen haben. Anfänglich sollen ca. 30 Liter pro 100 Kilometer für den Vortrieb erforderlich gewesen sein.

412 USA / Beaufort

Weitere Einzelstücke waren zwei Fahrzeuge der Serie 3 mit Linkslenkung, aber ohne Turboaufladung, die Bristol auf der New Yorker Motorshow zeigte. Diese wurde nach der Show tatsächlich an amerikanische Kunden verkauft, blieben jedoch ohne Nachfolger. Des Weiteren gab es noch den Beaufort,. Ein Einzelstück auf Basis eines Beaufighters, der als Voll-Cabriolet ausgeführt war.


Bristol 412 S2 (VIN 7832095Z) '1977

  • 9 Bilder Online
  Hier klicken, um zu den technischen Daten dieses Modells zu gelangen...
Bristol 412 S2 '1978

  • 5 Bilder Online
  Hier klicken, um zu den technischen Daten dieses Modells zu gelangen...
Bristol 412 S2 '1981

  • 16 Bilder Online
  Hier klicken, um zu den technischen Daten dieses Modells zu gelangen...

Internet
verwandte Links
Literatur (faq)
Tuning
 

Ergänzungen oder Fehler bei den technischen Daten können hier mitgeteilt werden.

Zur Startseite ...