Bristol Brigand
| Bristol Brigand | 1982-93 | Großbritannien |
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Im Oktober 1982 stellte Bristol den Nachfolger des Bristol 603 vor: Den Bristol Britannia. Diesem wurde zeitgleich ein deutlich potenteres Modell mit dem Turbomotor aus dem Beaufighter zur Seite gestellt: Der Brigand. Optisch war dieses Modelle, bis auf eine Erhebung auf der Motorhaube und serienmäßige Wolfrace-Leichtmetallfelgen mit dem Britannia identisch, wenngleich beide Merkmale auf Kundenwunsch auch für das schwächere Modell erhältlich waren. Technisch basierte der Brigand weiterhin auf dem Kastenrahmen, der noch immer auf den BMW 326 von 1937 zurückging. Hierauf war ein seperater Kastenrahmen geschweißt und dieser trug ein Stahlgerippe, welches wiederum mit den Alu-Blechen der Karosserie beplankt war. Der Motor war der noch immer für Bristol von Chrysler in Kanada hergestellte 5,9-Liter-V8, der werksseitig nur noch in einigen Geländewagen Verwendung fand. Im Bristol Brigand war dieser mit einem Turbolader von Rotomaster gekoppelt, der die Leistung auf ca. 300 PS anhob. Da der Brigand aerodynamisch recht günstig ausgefallen war, war dieses Modell deutlich schneller als der gleich motorisierte Beaufighter. Als problematisch beim Verkauf erwies sich jedoch der Umstand, dass der Motor produktionsbedingt ausschließlich mit einem Doppel-Registervergaser bestückt werden konnte. Dies wiederum schloss die Verwendung eines Katalysators aus. Dieses Manko wurde erst 1993 mit dem Nachfolger, dem Blenham beseitigt. |
Bristol Brigand '1983
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Bristol Brigand '1984
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