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Jaguar XKSS (VIN XKSS722)
| Jaguar | XKSS (VIN XKSS722) (1957) | Großbritannien |
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Dieser XKSS (Chassis-Nr. XKSS722; Ursprüngliche Chassis-Nr. XKD539; Motor-Nr. E-2045-9; Ursprüngliche Englische Registrierung: 4DPD) war der einzige XKSS, dessen Erstauslieferung in England, genauer gesagt, über den Händler Henlys erfolgte. Der Wagen ging an Colonel Ronnie Hoare, der später als der legendäre Kopf von Maranello Concessionaires, dem offiziellen britischen Hauptimporteur für Ferrari-Rennwagen eine gewisse Berühmtheit erlangte. Er nutzte den XKSS regelmäßig im Alltag. Einem breiteren Publikum wurde XKSSS722 durch einen satirischen Praxistest bekannt: Der Journalist Basil Boothroyd unterzog den Wagen einem ungewöhnlichen "Straßentest" für das berühmte britische Satiremagazin Punch im Londoner Stadtverkehr. Die amüsanten Illustrationen dazu fertigte der bekannte Automobil-Karikaturist Russell Brockbank an. Der nächste Eigentümer wurde Bob Gibson-Jarvie, der Direktor der damals im Motorsport hochaktiven Finanzierungsgesellschaft United Dominions Trust (UDT). Unter ihm erhält der Wagen das markante britische Kennzeichen "UDT100". Im Frühjahr 1962 erwarb der britische Club-Rennfahrer Bill Rigg den Roadster von Gibson-Jarvie. Nur ein Jahr später verunfallt Rigg mit dem Wagen so schwer, dass die Karosserie erheblich beschädigt wurde. Da originale XKSS-Ersatzteile von Jaguar zu dieser Zeit kaum zu bekommen waren und Bill Rigg den Wagen ohnehin im historischen Motorsport einsetzen wollte, entschied er sich für eine radikale Lösung: Er baute den Wagen nicht als Straßen-XKSS wieder auf, sondern ließ ihn in die Rennspezifikation des D-Type mit aerodynamischer Heckflosse und ohne Windschutzscheibe zurückversetzen. In dieser Form wurde das Auto von Rigg jahrelang bei Clubrennen intensiv gefahren. Verkauf an Nigel Moores: Später wird das Auto an den bekannten britischen Amateurrennfahrer und leidenschaftlichen Jaguar-Sammler Nigel Moores verkauft, der den Wagen in seiner D-Type-Konfiguration beließ. Nach dem Tod von Moores wurde XKSS722 wieder zum XKSS zurückgebaut und anschließend an das Louwman-Museum in Holland verkauft. Dort ist der Wagen bis heute zu bewundern. |
Technische Daten / Specifications:
Fahrwerte / Performance |
Maße / Measures |
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| km/h | 270 | kg/leer | 916 | |
| 0-100 km/h (sek) | 5,2 | Maße (mm) | ||
| Verbrauch (L/100 km)(faq) | 15-18 (Automobil Revue) | Radstand (mm) | 2300 | |
Motor / Engine |
Präsentation / Presentation |
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| Zylinder | 6R | Kaufpreis (1957) | ab 5.750,- US-Dollar | |
| Hubraum (ccm) | 3442 | Stückzahl | 16+2 | |
| Leistung (PS) | 253 | Debüt | 18. Januar 1957 | |
| bei Nenndrehzahl (U/min) | 6000 | Design | Malcolm Sayer (Jaguar) |
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| Vorgängermodell | Jaguar D-Type '1954 | Nachfolgemodell | Jaguar E-Type Series I Lightweight Competition (VIN S850664) '1963 | |
| Rekorde | Testberichte (faq) | Motor Klassik 6/1992 His Auto Focus 4/1993, S.56 Vorst. Oldtimer Markt 8/2006, S.8 His AutoBild Sportscars 10/2004, S.78 VT |
Tuning | Internet |
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