AMG


1972 - 1992

 

AMG 1972 - 1992 Deutschland
Markenzeichen   Flagge


Bereits 1967 begann die Erfolgsstory von AMG. Die ehemaligen Versuchs-Ingenieure bei Mercedes-Benz in Untertürkheim Hans-Werner Aufrecht und Melcher schloßen sich zur "AMG" (Aufrecht, Melcher Großaspach) zusammen. Bereits zwei Jahre zuvor schraubte man am 300 SE des Freundes Manfred Schiek für dessen Rundstreckeneinsatz (Deutscher Rennsport-Meister 1965 Manfred Schiek), doch begonnen wurde eigentlich erst mit dem sensationellen auf 6,8 Liter aufgebohrten 300 SE 6,3. Dieses Fahrzeug erzeugte nicht nur knapp 400 PS bei 1635 Kilogramm Lebendgewicht, sondern belegte auch gleich bei seinem ersten Einsatz einen sensationellen zweiten Platz beim 24-Stunden-Rennen von Spa Francochamps 1971 unter Hans Heyer und Clemens Schickentanz. Nach acht Rennen wurde das Reglement geändert und der Hubraum auf 5,0 Liter begrenzt. Aufrecht bot daraufhin das Fahrzeug zum Kauf an. Der Käufer kam aus Frankreich, vom Matra-Konzern. Diese suchten ein Fahrzeug, daß stark genug war, ein komplettes Düsenjäger-Fahrwerk mitsamt Meßinstrumenten (rund 1000 kg) auf einer Strecke von 900 Metern auf 200 km/h zu beschleunigen.

AMG war bereits vorher schon recht bekannt geworden und das "Schnellermachen" von Mercedes-Benz war in den neuen Geschäftsräumen bei Großaspach zum Haupterwerb der beiden rührigen Gesellschafter geworden. Nebenbei wurde weiter im Rennsport mitgemacht: Ein 1972 in der Interserie eingesetzter McLaren mit 700-PS-starkem Mercedes 6,3-Liter-Motor kam leider nur ein einziges Mal zum Einsatz, weil der kleinen Gesellschaft der Sponsor abhanden kam. Geld verdient wurde jedoch mit aufgemotzten oder edel ausgestatteten Mercedes. Exklusivstes Modell war dabei wohl der für Friedrich Karl Flick gebaute 300 SL von 1953 mit der Technik des Mercedes 450 SL. Mittlerweile war man nach Affalterbach umgezogen und die Produktion war beträchtlich gesteigert worden. Im Gegensatz zu anderen Tunern genoß AMG dabei meistens das Wohlwollen von Mercedes, was durch den trotz Umbauten vorhandenen Stern deutlich gemacht wurde. Anfang der 90er Jahre schloß sich dann der Kreis. Mercedes machte Aufrecht ein Angebot, welches dieser nicht ablehnen konnte. AMG wurde 100%ige Mercedes-Tochter und Aufrecht verkauft seit diesem Tag seine AMG-Mercedes über das offizielle Mercedes-Vertriebsnetz.

Seit einigen Jahren ist die Produktion auf über 20.000 umgerüstete Mercedes-Fahrzeuge aller Klassen jährlich angestiegen und in jeder Klasse trägt das jeweilige Spitzenmodell mit der meisten Leistung den Zusatz AMG.


 

Fahrzeuge von AMG:

AMG-Mercedes-Benz 450 SE '1980

 
AMG-Mercedes-Benz 500 SEL '1983

 
AMG-Mercedes-Benz 190 E 2,3 '1983

 
AMG-Mercedes-Benz 500 SEC '1983

 
AMG-Mercedes-Benz 230 E '1984

 
AMG-Mercedes-Benz 280 SE '1984

 
AMG-Mercedes-Benz 280 SEL '1984

 
AMG-Mercedes-Benz 280 TE '1984

  • 2 Bilder Online
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AMG-Mercedes-Benz 500 SE '1984

 
AMG-Mercedes-Benz 500 SL '1984

 
AMG-Mercedes-Benz 190 E 2,3 "Ringo Starr" '1984

  • 8 Bilder Online
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AMG-Mercedes-Benz 500 SEC '1986

 
AMG-Mercedes-Benz 300 CE 3,2 '1988

 
AMG-Mercedes-Benz 500 SL '1990

 
AMG Hammer Coupé '1990

 
AMG-Mercedes-Benz 190 E 2,5-16 '1990

 
AMG-Mercedes-Benz 600 SEL '1991

 
AMG-Mercedes-Benz 300 CE - 3,4 '1991

 
AMG-Mercedes-Benz 500 SEL 6,0 '1991

 

Literatur
Internet
verwandte Links
Tuning
 

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